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Vom Himmel in die Hölle runter

Warum bilden Lehrer sich eigentlich immer ein, dass sie nach Unterrichtsschluss noch etwas zu sagen haben? Zudem ist heute Freitag und wenn man nicht groß und breit die Hausaufgaben durchsprechen würde, wäre Wochenende. Aber nein „Schule geht vor“. Kotzt mich das mal wieder an! Endlich ist der Unterricht beendet und alle stürmen raus zur Bushaltestelle. Ich gehe neben Jasmin her.
„Du, kommst du denn heute Abend mit mir auf die Party?“ Ach scheiße, die Party hatte ich ganz vergessen! „Ja ich denke schon muss aber schauen, wann meine Tante ins Bett geht damit ich weggehen kann. Zum Glück ist mein Onkel nicht da! Ich ruf dich an, Ok?“ „Ja Ok. Denk aber dran!“ Lachend steigt Jasmin in ihren Bus ein während ich noch auf meinen warten muss. Im Bus sitze ich allein da ich grade erst umgezogen bin und keinen aus der Gegend kenne.

„Wie war die Schule?“ Immer diese ewige Fragerei kann einen auch annerven! Wie soll’s gewesen sein? Zum kotzen, wie immer! „Gut aber zu warm.“ Ich hab keine große Lust auf ein ewiges Gespräch über Schule also esse ich schnell auf und gehe hoch in mein Zimmer. „Mach deine Hausaufgaben!“
„Ich habe keine auf!“
Das war zwar gelogen aber wen interessiert das? Mal wirklich: Lehrer werden
dafür bezahlt und Eltern wollen nur den Stress mit der Schule vermeiden.
Also setzte ich mich oben an meinen Schreibtisch und träume vor mich hin.
Es klopft an meiner Zimmertüre und ich schrecke auf. Ich muss eingeschlafen sein.
Der Wecker auf meinem Schreibtisch zeigt halb zehn. Meine Pflegemutter kommt ins Zimmer und sagt ich solle jetzt leise sein da sie schlafen wolle. Sie hätte einen anstrengenden Tag gehabt.
Als die Tür zu ist greife ich zum Telefon. „Jasmin Selms. Hallo?“
„Hi Jasmin! Ich bin’s Merle. Du meine Mutter hat sich grade hingelegt. Wann gehst du los? Ich kann dich ja abholen. Du wohnst doch auf dem Weg.“
„Ach hab ich ganz vergessen dir zu sagen! Wir gehen heute nicht zu Max! Da in Merscheid ist heute so ´ne Bonzenparty. Da wollte ich mit dir hin! Ist das Ok oder wolltest du lieber zum Max?“
„Muss man da im Abendkleid kommen?“
„Nein! Du hast Vorstellungen! Außerdem kann ich mir nicht vorstellen dass du so was hast! Und ich hab so was auch nicht!“
„Na dann. Ist Ok! Ich will mich nur nicht den ganzen Abend langweilen!“
„Ok. Danke! Treffen wir uns um 10 am Bahnhof? Dann fahren wir da mit dem Bus hin.“
„Jo. Bis dann.“
„Bis dann“

Angenehm kühl hier draußen. Nach solch warmen tagen eine richtige Erfrischung! Also entweder bin ich zu früh oder Jasmin ist zu spät! Ich weiß es nicht da ich seit ungefähr einem Jahr keine Uhr mehr besitze. Wozu auch? Um zu wissen um wie viel Zeit man sich verspätet? Ob das nun 20 Minuten oder 2 Stunden sind ist am Ende doch egal! Stress gibt’s trotzdem.
„Me!“
„Tach! Sag mal, war ich zu früh oder du zu spät?“
„Tja wenn du eine Uhr hättest wüsstest du das!“ Lachend gehen wir zum Bussteig und steigen ein.
Ein normaler Mensch schafft es sich nicht zu blamieren, aber bei Jasmin und mir werden Busfahrten generell zu einer Blamage! Meistens endet es damit dass wir laut singen und „Danceacts“ dazu aufführen. Zum glück fahren wir nicht so lange also bleibt es dieses mal beim singen.
Als wir da sind glaub ich, ich träume! Wir stehen vor einem riesigen Haus und man hört laute Rockmusik herausdröhnen. Wir gehen rein und der Traum wird noch besser: tausende Leute alle am singen, tanzen oder einfach nur reden. Plötzlich steht vor uns beiden der süßeste Junge den ich je gesehen habe!
„Hi! Fühlt euch wie zuhause hier. Alle möglichen Getränke und Essen sehen draußen hinterm Pool in dem Gartenhaus….“ Ich höre gar nicht richtig hin, sonder schaue mir den Jungen genauer an: er trägt ein grünweiß gestreiftes T-Shirt und eine Jeans die nicht ganz am Arsch klebt aber auch nicht; wie bei so einem Hip-Hop Macho, in den Kniekehlen. Halt genau richtig! Er hat blondes, längeres, lockiges Haar und ein süßes Lächeln.
Ich wache erst aus meinen Träumen als sich ihm von hinten eine große, dünne, hübsch Brünette nähert und ihm ihre Hand auf die Schulter legt„Kommst du mit raus?“
„Ja klar! Na dann ihr beiden macht euch einen schönen Abend!“
Damit dreht er sich um und geht mit dieser Brünette, auf die ich jetzt schon keine Lust mehr habe, hinaus. Lachend gehen die beiden durch eine große Tür in den Garten.
„Hallo?! Bist du noch anwesend oder in Gedanken bei Jonas?“ lächelnd zwinkert Jasmin mir zu. Jonas heißt der Süße also. „Mensch! Wieso weißt du direkt das ich den süß finde?“
„Na ja, so wie du den angeschaut hast war das kaum zu übersehen!“ Wir sehen uns schräg an und fangen an zu lachen.
Jasmin seufzt und grinst mich an:„Na dann machen wir uns mal einen schönen Abend!“

Nach ungefähr 3 Stunden hab ich leicht einen im Tee und Jasmin muss zum tausendsten Mal auf die Toilette. Erschöpft vom vielen tanzen und mitsingen setzte ich mich auf ein Sofa in einer Ecke des Raumes und warte auf Jasmin. Da kommt Jonas lächelnd auf mich zu und setzt sich neben mich. „Sag mal, wie heißt du eigentlich? Also ich bin Jonas!“ Fast hätte ich „ich weiß“ gesagt aber dann sage ich: „Ich bin Merle, aber eigentlich werde ich nur Me genannt.“
„Na dann: Hi Me!“ Er hebt sein Glas zum anstoßen und wir lachen.
Hinten sehe ich Jasmin aus der Toilette kommen und als sie uns sieht hebt sie die Daumen und geht weg. Ich weiß nicht ob ich sie dafür lieben oder hassen soll! Den Rest des Abends verbringe ich mit Jonas redend und lachend auf der Couch. Ab und zu kommt diese blöde Kuh und sagt Jonas er solle doch mal wieder raus kommen. Er entgegnet immer, dass er gleich komme, macht aber null Anstalten dies zu tun.

Es ist halb vier Uhr morgens und ich liege zuhause im Bett. In Gedanken bin ich bei Jonas. Hoffentlich mag er mich! Nennt man so was „Liebe auf den ersten Blick“? Glücklich schlafe ich ein und wache erst um halb elf wieder auf.

Das Telefon klingelt. Irgendwie bin ich zu faul mich aus dem Bett zu quälen. Schließlich erhebe ich mich doch und am anderen Ende ist Jasmin. Erst jetzt fällt mir auf das ich gestern alleine nach Hause gegangen bin.
„Morgen Me!“
„Morgen“ Ich frage mich wie sie so fit sein kann weil es erstens noch voll früh für ihre Verhältnisse ist und weil sie zweitens auch keine sieben Stunden geschlafen haben kann.
„Und wie hat meine schwer verliebte geschlafen?“ fragt Jasmin lachend durch das Telefon.
„Nicht sehr lange aber gut und meine nicht schwer verliebte?“
„Auch gut. Du warst gestern auf einmal weg! Warum bist du denn schon gegangen?“
„Diese blöde hübsche Brünette hat Jonas rausgezerrt und ich hatte keine Lust mich groß mit irgendjemand zu unterhalten also bin ich gegangen. Sag mal was hast du eigentlich den ganzen Abend so gemacht?“
„Ich hab mich um dich gekümmert!“ Ich konnte mir ganz genau vorstellen wie die am anderen ende der Leitung in ihrem Zimmer sitzt und grinst.
„Wie darf ich das jetzt verstehen?“
„Also…“ ich wusste, dass jetzt ein Roman folgen sollte und machte es mir auf dem Teppich gemütlich, „ich hab mich mal so ein Bisschen über diesen Jonas umgehört und so einiges herausgefunden und als erstes muss ich dich vorwarnen: der kifft! Aber ansonsten soll der voll der Liebe sein. Seine Eltern sing getrennt und die Party gestern war in dem Haus von seinem Vater. Er und sein großer Bruder, der Marcel heißt, wohnen bei seiner Mutter ganz in der Nähe vom Vater. Jonas ist drei Monate älter als du. Als du weg warst hab ich nach dir gesucht und der meinte du seiest schon nach hause. Dann meinte der noch so ob er mich was fragen kann. Und jetzt kommt’s! Der hat gefragt ob du einen Freund hast und ob ich ihm deine Handynummer geben könne! Ich habe ihm natürlich deine Nummer gegeben und gesagt, dass du keinen Freund hast.“
Mein Herz pochte wild und wenn Jasmin mir das eben ins Gesicht gesagt hätte hatte ich sie so doll umarmt das sie geplatzt wäre! Inzwischen hatte ich mich schon längst wieder hingesetzt.
„Jasmin: Recherchen und Archiv, sieben Tage die Woche rund um die Uhr im Einsatz!“ Wir prusteten beide los und regten uns erst wieder ab als ihr Vater im Hintergrund anfing rumzumaulen.
„Ok ich muss dann jetzt mal Schluss machen. Wenn dir langweilig ist kannste ja vorbei kommen!“
„Ok ich schau mal ob ich kann. Tschüß!“
„Tschau!“
Ich lege mich wieder ins Bett und mache Musik an. The Beatles. Nein ich will jetzt eher was Ruhiges hören! Also stehe ich wieder auf und krame meine CDs heraus. My Chemical Romance oder Fools Garden wären jetzt gut. Als erstes fällt mir die CD von Fools Garden in die Hände also höre ich die. Im Bett phantasiere ich noch ein bisschen rum und werde von meinem Handy aus den Träumen gerissen. „Eine neue Kurzmitteilung“ heißt es auf den Display von meinem „Stylerhandy“. Ein uraltes Nokiahandy aber mir reicht das. Ich hab mein Herz in der Hose als ich sehe das die SMS von jemand kommt dessen Nummer ich nicht in meinem Telefonbuch habe.
„Hi Me! Schade dass du gestern so schnell weg warst! Hast du Lust heute Abend was mit mir zu unternehmen? Mb, Jonas“
Oh-Mein-Gott! Ich bin nicht grade so der „Liebesexperte“ und mit dieser Situation vollkommen überfordert. Da bleibt mir nichts anderes über als mir die Schuhe anzuziehen und mit dem Fahrrad zur Jasmin zu fahren.

„Also du musst unbedingt zusagen sonst kommt das für den wie eine Abfuhr rüber und dann bist du den schneller los als du gucken kannst!“
„Aber ich bin da ehrlich gesagt viel zu feige zu!“
„Was meinst du wie viel mut den das gekostet haben mag? Gib mal dein Handy!“
Widerwillig gebe ich Jasmin mein Handy und frage mich dabei weshalb die sich so gut in den hereinversetzten kann. Mir würde so etwas niemals gelingen!
„So das habe ich jetzt weggeschickt: Hi Jonas! Entschuldigung dass ich so plötzlich weg war aber ich war müde. Also heute Abend habe ich noch nichts vor. Um sieben Ohligs Bahnhof?“ Sie sah mich lächelnd an.
Ich dachte die hat jetzt eine volle „Gehirn-Auszeit“ genommen! Die wusste doch dass ich für so etwas viel zu schüchtern war! Und außerdem kannte ich den noch gar nicht so gut! Ich musste sie wohl so blöde angeguckt haben das sie anfing eine Erklärung zu bringen, in der es hieß, dass ich mich nicht so anstellen solle. Sonst gäbe das nie etwas. Na ja die Nachricht war unterwegs zu dem süßesten Typen auf erden und ich war vollkommen am ende meiner Nerven. Ungefähr drei Minuten später hatte ich (mit großer Unterstützung von Jasmin)das date ausgemacht: Heute Abend 19.00uhr, Ohligs Bahnhof vor der großen Uhr. Mein Herz pochte jetzt schon wie verrückt! Den Rest des Tages verbrachte ich damit mich auf den Abend vorzubereiten.

Ich stand keine zehn Minuten am Busbahnhof als er kam. Mein Herz war nun nicht mehr in der Hose, inzwischen war es bis in die Kniekehlen gereist. Er kam auf mich zu und Umarmte mich zur Begrüßung. Normalerweise hätte ich mir nichts dabei gedacht aber bei Jonas spielte ich innerlich verrückt. Dann Zwinkerte er mir zu und gab mir eine Rose
„Darf ich sie zum Essen einladen?"
Ich stand kurz davor, verrückt zu werden. Ich zwang mich zur Vernunft und, was noch viel schwieriger war, antwortete:„Das wäre doch nicht nötig gewesen mein Herr. Aber gerne"
Mit Jasmin hätte ich mich schlappgelacht aber Jonas und ich gingen nun mehr oder weniger schweigend nebeneinander zum Bus.
Als wir ausstiegen wusste ich nicht wo wir waren. Jonas nahm meine Hand und ging auf ein kleines Haus zu.
„So und jetzt Augen zu!" Ich schloss die Augen. Er nahm mich in den Arm und führte mich. Es ging durch eine Türe und ein paar Stufen hinunter. Leise Musik spielte aus einer Ecke und Stimmen kamen mir entgegen. Ich kam mir vor wie in einem Traum.
„Und nun wieder auf."
Ich öffnete meine Augen und fand mich in einem kleinen Asiatischen Raum wieder. Wir setzten uns. Nicht wie normal auf Stühle sondern auf bunte Kissen die an einem Tisch lagen, der mir ungefähr bis zu den Kniekehlen ging. Jonas fing ein Gespräch an. Darüber war ich ganz froh, da ich nicht wusste was man so sagt. Wir redeten zuerst über die Party und dann wechselte das Thema auf Schule. Jonas würde jetzt auch in die siebte Klasse kommen und er war auf einer Gesamtschule, die eine Ganztagsschule war. Dann erzählte ich das ich auf die Realschule ginge und heilfroh war es grade Wochenende war weil mir die Schule auf die Nerven ginge. Zudem bin ich auch nicht so gut. Darüber lachte Jonas und er fragte mich warum ich dann hinginge. „Nun weil es Pflicht ist und ich zu feige bin zu schwänzen. Schwänzt du oder wie?"
„Naja, wenn mir alles zu viel wird geh ich nicht hin. Aber groß Stress bekomme ich deswegen nicht. Ehrlich gesagt interessiert das bei mir zuhause keinen. Meine Mutter hält eh nicht wirklich was von diesen Schulformen und meinen Vater sehe ich nicht so oft und deshalb hat den so etwas nicht zu interessieren."
Das musste ich erstmal schlucken. Dann Überwand ich mich zu einer Frage: „Was...was ist denn mit deinen Eltern? Sind sie geschieden?"
Im nächsten Augenblick hätte ich mich für diese Frage köpfen können. Aus Jonas Augen verschwand das Glänzen und sein süßes Lächeln legte sich von dem Gesicht ab. Ich glaubte eine Träne zu sehen während er anfing zu sprechen
„Ja, noch nicht so lange. Warum weiß ich nicht. Ich lebe jetzt mit meinem großen Bruder bei meiner Mutter und mein Vater wohnt in der nähe. Zu ihm kann man eher wenn man Geld braucht oder eine Party machen will aber was einen wirtlich bewegt interessiert ihn nicht." Ihm versagte die Stimme. Ich wusste nicht recht was ich sagen sollte. Das Essen kam. Es war in einer großen, hölzernen Schale in der alles mögliche Essbare war.
Wir fingen stumm an zu Essen. Schließlich fing ich an zu erzählen: „Auf meine Eltern ist auch kein Verlass. Ich lebe seit über zwei, fast drei Jahren bei meiner Tante und meinem Onkel." Auch mir versagte die Stimme.
„Warum das? Leben deine Eltern nicht mehr?"
„Doch aber sie können nicht für mich und meinen kleinen Brudersorgen. Sie sind beide drogenabhängige, rauchende Alkoholiker ohne Arbeit. Sie haben sich immer geprügelt und irgendwann wurde mir das zu viel. Ich habe alles meiner Oma erzählt und über Nacht stand fest dass ich zu meiner Tante ziehe. Meinen Bruder habe ich mitgenommen."
Jonas nahm meine Hand und fragte mich ob ich wenigstens mit ihnen, Tante und Onkel, gut klar käme. Ich sagte einfach mal ja, obwohl ich mir da nicht so sicher war. Manchmal wollte ich einfach nur zurück zu meinen Eltern. Da war alles immer so einfach gewesen und locker. Es gab nicht viele Regeln. Eine von den wenigen war, das ich zuhause sein sollte, wenn die Laternen angingen. Im Winter war dies nicht so vorteilhaft, aber die Sommerabende waren wunderschön. Oft saß ich mit meiner Mutter oben auf einem Hügel und sah mir den Sonnenuntergang an. Mein Vater kam nach und brachte Pizza und Getränke mit. Wenn er nicht kam wussten wir dass wir ihn nicht suchen brauchten. Weil er sehr zuverlässig war wussten wir das, wenn er nicht kommt, die Polizei ihn mitgenommen hatte. Meistens stand er dann am nächsten Morgen wieder vor der Tür oder er musste ins Gefängnis. Das kam aber eher selten vor. Ich kann mich nur an zwei längere Aufenthalte erinnern.
„Alles ok?" Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Mir war gar nicht bewusst wo ich war. Dann erinnerte ich mich wieder.
„Ja. Ich war nur etwas in Gedanken versunken."
„Ich hab´ s gemerkt. Wollen wir gehen? Wir haben schon Elf!"
Ich hatte gar nicht bemerkt wie schnell die zeit vergangen war. Ich nickte und wir gingen.
Am Bahnhof war es Zeit sich zu verabschieden. Ich war am überlegen was ich sagen sollte als Jonas mich in den Arm nahm und küsste.
„Ich hoffe wir sehen uns wieder", sagte er und drehte sich um.
An diesen Abend schlief ich schnell ein und am nächsten Morgen dachte ich das ich das geträumt habe, bis Jasmin mich anrief und mich so aufgeregt fragte, wie es gewesen sei, als ob sie selbst da gewesen wäre. Ich erzählte ihr alles. Jedes Detail. Sie jubelte. „Und wann seht ihr euch das nächste mal?"
„Ich weiß es nicht aber ich werde ihn heute noch danach fragen."
Das tat ich auch. Und am gleichen tag fand ich mich im Schwimmbad mit Jonas rumtollend, wieder.

Die nächste Zeit verbrachte ich viel mit Jonas und Jasmin spielte die Rückenstütze. So kam es oft zu der Behauptung ich wäre bei ihr und stattdessen schwamm ich mit Jonas in der Wupper, war mit ihm auf Partys und ging mit ihm essen. Meine Pflegeeltern dachten immer noch das ich in Max verliebt bin aber bis jetzt hatte ich noch keine Lust sie über die neuen umstände aufzuklären. Außerdem fand ich es nicht für so eine gute Idee und außerdem wollte Jonas nicht dass es jemand erfährt. Seit seine Eltern getrennt waren hatte sein Vater einen Hass auf Frauen entwickelt. Seine Söhne sollen vor dieser Schande, namens Ehe oder Beziehung, geschützt sein. Das sagte voraus dass er vollkommen ausflippen würde wenn er erfuhr dass einer seiner Söhne eine Freundin hätte. So hielten wir es geheim.

Jasmin hatte einen Freund und hatte keine Zeit mehr für mich. Dann musste sie auch noch das Schuljahr wiederholen. Wir verloren uns aus den Augen und ich fand eine neue beste Freundin: Lea. Vorher hatten wir uns fast gehasst aber es veränderte sich so ziemlich alles dieses Jahr.

In den Ferien Zelteten wir oft und ich dachte ich habe meinen Traumtypen gefunden und war überglücklich. Nichts konnte mich stoppen. Doch mit einem Mal änderte sich alles. Ich wartete im Zelt auf Jonas und der kam viel zu spät und vollkommen betrunken und schlug auf mich ein .Ich war zu perplex um mich zu währen. Irgendwann hielt er inne und fing an zu heulen. Weinen konnte man dies echt nicht mehr nennen. Ich war am Ende meiner Kräfte und seelisch mit dieser Situation überfordert. Irgendwann schluchzte er eine Geschichte von einem Halbbruder der unehelich war und deswegen bei seiner anderen Mutter lebte. Dieser Halbbruder war für Jonas alles gewesen und hätte sich vor einiger Zeit umgebracht. Dann heulte er noch eine Entschuldigung und das er mich so doll liebte wie noch nie jemanden und das er mir nicht wehtun wollte. Ich, die die ganze Zeit zusammengekauert, ängstlich in einer Ecke des Zeltes saß, spürte auf einmal eigene Tränen auf meiner Wange. Ich legte mich neben ihm und heulte mit.
Solche Vorfälle gab es in der nächsten Zeit öfter und ich verlor immer mehr die Liebe zu Jonas. Abends lag ich oft vollkommen fertig im Bett und heulte. Ich fragte mich ob das alles gewesen sein soll. Wir waren doch so glücklich gewesen und nun war alles wie eine Seifenblase zerplatzt. Alles was wir zwei erlebt hatten war wie aufgelöst und nie geschehen. Meine Tante und mein Onkel dachten es ist wegen meinen Eltern, doch die hatten andere Auswirkungen. Wenn ich an sie dachte, dachte ich oft Stundenlang daran eine Lösung zu finden und zu ihnen zurück zu kommen.


Im März dachte ich dann, dass ich ihn gar nicht mehr liebte. Nur war ich zu feige es ihm zu sagen da ich inzwischen Angst vor ihm hatte. Er hatte mir den Arm gebrochen und öfters Gehirnerschütterungen und Blutergüsse verpasst. Einfach zu feige war ich.
Ich verliebte mich neu. Er hieß Micha und war ein Jahr älter als ich. Er war auch in der Gemeinde. Ich kannte ihn schon vorher aber jetzt hatte ich mich in ihn verliebt. Das glaubte ich.
Doch Jonas vergas ich nie.

Eines Morgens im Bus hörte ich ein Mädchen über Jonas reden die mit uns beiden im Konfirmationsunterricht war. Ich hörte dass sie sich Sorgen mache und das tat sie mit Recht und ich wusste dies. Ich hatte seit einiger Zeit mit niemanden mehr über Jonas geredet. Das Mädchen hieß Sophie und wir freundeten uns schnell an. Ich habe ihr nie von Joas und mir erzählt weil ich inzwischen Angst vor Jonas hatte. Wir weinten zusammen um ihn und wir Lachten gemeinsam. Wir machten Quatsch und waren ernst.

Wie Sophie darauf kam das Jonas mich liebt weiß ich nicht mehr genau, aber ich kann mich daran erinnern das wir zusammen im Bus fuhren und sie auf einmal damit anfing von wegen ich könne ihn ja ruhig haben und es würde ihr überhaupt nichts ausmachen uns zwei zusammen zu sehen. Ich wusste das dies eine Lüge war und war mir sicher das dies unsere Freundschaft zerstöre würde, also antwortete ich nur mit einem „Nein ich will es nicht.", obwohl ich mir im inneren nichts sehnlicher wünschte als ihn normal lieben zu können. Sophie bohrte noch einen ganze weile nach bis ich mit einem „nein, ich habe angst davor antwortete und dann war es der Fragerei nicht genug. Sie fing an zu löchern: „Warum das denn?" und „Es wäre doch nicht deine erste Beziehung gewesen."
An diesem Abend dachte ich darüber nach alles Sophie zu sagen aber
mit dem Entschluss es nicht zu tun schlief ich ein.
Ich erzählte es ihr doch. Sie war schließlich meine Freundin und Jonas ein asoziales Arschloch.
Das schockte sie so ziemlich und brachte unsere Freundschaft heftig ins schwanken. Aber sie hat es überlebt. Einige Zeit später wusste es ihre halbe Klasse und das veränderte wieder alles. Zum einen hatte ich gedacht ich kann ihr vertrauen aber da hatte ich mich wohl getäuscht und zum anderen bekam Jonas mit das ich darüber geredet hatte.

„Merle! Kannst nicht mal oben ans Telefon gehen? Ich bin hier doch keine Telefonzentrale oder ein Privatunternehmen! Da war irgendso ein Jonas und er sagte es sei wichtig. Du sollst ihn zurückrufen."
„Ist OK!" Ich hatte Angst. Große Angst. Was wollte der denn jetzt?
Einerseits brannte ich darauf seine Stimme zu hören, aber ich hatte Angst, vor dem was er sagen wird.
„Jonas?“
„Ja. Wer ist denn da?“
„Ich bin es. Me.“
„Ach. Hallo Me.“
„Ich weiß was du denkst. Ich weiß das ich einfach alles falsch gemacht habe was ich hätte falsch machen können aber Jonas ich liebe dich Jonas und nur dich verstehst du das nicht ich will dich nicht verlieren ich will nicht das uns irgendwas im weg steht. Ich liebe dich. Ich-„
„Merle. Ich dich doch auch! Wir haben beide viel falsch gemacht und deswegen rufe ich dich an. Ich wollte fragen ob du mal zeit hast damit wir mal alles ganz in ruhe bereden können.“
Das hatte gesessen. Zuerst hatte ich ohne Punkt und Komma geredet und meinen Gefühlen freien lauf gelassen und dann kommt so einen antwort ich hatte damit gerechnet das er mich anschreit aber nein.
„Ja, klar. Wann wäre es denn gut?“
„Jetzt. Ich hole dich gleich ab. Nimm Schwimmsachen mit.“
„Ok bis gleich.“

Ich stand wie gewohnt eine Ecke weiter, damit meine Tante uns nicht sieht. Als er um die Ecke bog, blieb mir fast die Luft weg: so hübsch hatte ich ihn gar nicht mehr in Erinnerung gehabt. Er hatte die Harre braun gefärbt und ein Jacket aus Kort an. Kurz; er sah umwerfend aus.
Ich setzte mich hinten auf sein Fahrrad drauf, wusste aber nicht wie ich mich festhalten sollte. Normalerweise würde ich mich um den bauch „klammern“, aber aus irgendeinem unbekannten Grund wagte ich es nicht ihn anzufassen.
Als wenn er Gedanken lesen könnte, sagte er dass ich mich ruhig bei ihm festhalten dürfe.
„wohin fahren wir?“, ich war mir sicher das ich hier schon einmal war, wusste aber nicht wo waren.
„erstmal bis hier. Geh dich davorne umziehen und komm dann wieder.“
Ich hasse se wenn jemand mir irgendetwas befehlt. Ich tu es trotzdem und setzte mich umgezogen wieder auf den gepäckträger. Jonas hat sich auch umgezogen und fährt weiter.
Grade als ich dachte das er mein gewicht von einem Nilpferd nicht mehr lange aushalten kann, sagt er das wir uns ab jetzt rollen lassen. Ich solle mich nicht erschrecken.
Doch das tat ich. Im nächsten Augenblick waren wir samt Fahrrad und Gepäck in die Wupper gerollt und standen nun im Wasser. Joas heulte vor lachen und nahm mich in den Arm.
Ja, das war Jonas live: immer nur Unsinn im Hirn und liebevoll. So hatte ich ihn kennen gelernt. Hatte er sich wahrhaftig geändert? Konnte alles wieder so werden wie vorher?
Es wurde ein wunderbarer tag! Jonas und ich verstanden uns super und am ende küssten wir uns wieder. Es war alles vergessen. All die Streitereien waren wie nie da gewesen.

Am Abend telefonierte ich mit Sophie. Ich lag im Bett, schaute aus dem Fenster und schwätzte mit ihr übe dies und das. Auf einmal erschien die obere hälfte von Jonas kopf und verschwand genauso schnell wieder. Sie tauchte noch ungefähr dreimal auf bis ich verstanden hatte, dass Jonas auf der Blechhülle unsere Markise stand und in mein Zimmer sah. Der Anblick war so ziemlich komisch. Ich erzählte Sophie durchs Handy davon und überlegte ob ich ihn hereinlassen sollte. Nach einiger zeit erbarmte ich mich und ließ ihn herein. Im nächsten Augenblick schickte ich ihn in meinen Schrank, da die Treppe meine Tante ankündigte. Immer noch hatte ich Sophie am Ohr und das war großes Glück da meine Tante gekommen war um zu fragen mit wem ich den rede. Als sie wieder aus meinem Zimmer raus war antwortete Jonas nicht mehr auf die Genehmigung aus meinem Schrank hinaus zu klettern. Er war eingeschlafen. Als ein gegen-die-Wand-Stoß und ein stöhnen zu hören war merkte ich das er zumindest noch am leben war. Nach einer weile kam er dann von alleine hinaus und rieb sich den kopf. Im nächsten Augenblick fing er an darüber zu fluchen, dass meine Kleiderstange aus Metall war und so tief hing. Es war zu komisch. Ich geriet in einen endlosen Lachkrampf.
Da Jonas kalt war bettelte er um meine Decke und ich ließ ihn am Fußende herein.
Sophie und ich beendeten unser, sicher teures Telefongespräch und meine Aufmerksamkeit widmete sich nun ganz, soweit sie es noch nicht getan hatte, Jonas. Wieder mal fragte ich mich warum so ein Idiot das recht dazu hat, so gut auszusehen. Er saß da am anderen Ende des Bettes und hielt einen Bettdeckenzipfel in der Hand. Es sah verdammt erbärmlich aus. Ich lies ihn ganz unter die Decke.
„Ich bin eigentlich gekommen um mich bei dir zu entschuldigen und jetzt liege ich in deinem Bett. Ich habe viel falsch gemacht und es gar nicht verdient neben dir zu liegen. Warum hast du mich wieder herein gelassen?“
Erstmal war ich von seinem, sonst eher ungewohnten Gedankengang überrascht und dann überlegte ich ernsthaft. Warum habe ich ihn hereingelassen? Weil er so dämlich aussah da draußen? Weil ich wollte das er mit mir redet? Nein!
„Weil ich so dumm bin und dich immer noch liebe! Verdammt versteh das doch mal. Ich will dich nicht verlieren aber ich will auch nicht so weiterleben wie jetzt. Ich träume davon mit dir eine öffentliche Beziehung führen zu können. Grade weil ich dich liebe zerplatze ich vor Freude wenn wir etwas Schönes erlebt oder gemacht haben. Ich brenne darauf es zu erzählen. Aber ich darf es nicht. Irgendwann bin ich dann geplatzt und das hat alles kaputt gemacht. Ich habe alles zerstört-„
„Nein hast du nicht. Vieles war ich schuld.“
Wir schwiegen längere Zeit und dann kam Jonas ganz nah heran und wischte mir die tränen aus dem Gesicht. Er sah mir in die Augen und sagte, das das mit dem öffentlich wohl nicht gehen würde und das ihm das leit tät, aber er würde mich inoffiziell gerne im Herzen behalten können.
„Ich dich auch!“ Mit diesen Worten fiel ich ihm dann um den hals und wir heulten gemeinsam.
Als wir uns ausgeheult hatten ging der Stimmungspegel wieder hoch.
Jonas missbrauchte die Bürste als Mikrofon und sang alles durcheinander. Als er mit seinem Soloauftritt fertig war legte er sich wieder zu mir und wir redeten über alles Mögliche geredet.
Als mein Handy klingelt hebt Jonas ab. Am anderen Ende meldet sich Sophie:
„Merle, ich komm mir so bescheuert vor. Ich liege hier ganz alleine und lache über meine scheiß Lache. Ich komm mir so dumm vor!“
Jonas grinst mich an und flüstert in den Hörer, dass er mal das Handy der Merle geben wird. Das war ihr so dermaßen peinlich dass sie wieder loslachte und keinen vernünftigen Satz zustande bracht.

Am nächsten morgen bekamen wir beide erstmal einen riesigen Schock: ich war bei Jonas im Arm eingeschlafen und mein Onkel weckte uns. Er war allerdings so höfflich zu versprechen dass er, 1. es nicht meiner Tante sagt und 2. keine dummen Kommentare abgibt. Das erste nahm er ohne Probleme hin und für das 2. musste ich versprechen, dass ich sein Auto putze. Tja so ein Onkel ist gold wert.
Da es mitten in der Woche war mussten wir beide zur schule. Musste wir eigentlich zur schule. Jonas ging nicht und ich kam zu spät.
Im Bus sprachen ich und Sophie über das peinliche Telefonat und andere Sachen. Der Tag war so ziemlich erträglich. Genauso wie die nächste zeit mit Jonas.

In der Schule stand ein high - light an. Der Französischkurs erwartete seine Austauschschüler aus Chalon. Und dazu wollte Dorina eine Party feiern.
An dem Freitag, an dem abends die Party losgehen sollte hatten wir eigentlich eine der letzen Konfistunden. Doch aus unbekanntem Grund war nirgendwo ein Mitarbeiter zu sehen und deswegen gingen wir wieder nach hause. Am Busbahnhof blieben Jonas, Sophie, André und Basti noch was stehen und redeten über dies und das. Dabei kam auch Dorinas party zu sprechen. Ich lud Jonas und Co kurzerhand auch noch ein und sagte, dass es dort kein Alkohol geben würde. Jonas sagte, dass er welchen hole und dann trennten sich die Wege.
Als ich Dorina von meiner kurzfristigen Einladung berichtete sagte sie das diese aus zwei gründen nicht rein kommen würden: erstens würde ihr Vater Taschenkontrolle machen und zweitens wolle sie es nicht. Also griff ich zum Handy und wollte Jonas sagen, dass die Sache platzt. Dieser war allerdings schon auf dem weg und sagte dann solle ich eben hoch zur Straße kommen. Gesagt getan. 5 Minuten stand ich mit einer Flasche Veltins bei den Jungs. Jonas hatte noch einen mitgebracht. Sascha. Dem gefiel mein Skateboard und so sah ich es den Abend nicht wieder. Nach einiger zeit viel mir auf das ich ja eigentlich bei Dorina und den anderen sei müsse und Jonas schlug vor mich noch runter zu bringen. Unten standen schon alle an der Straße und warteten auf mich. Jetzt saß ich zwischen zwei Stühlen. Einerseits war ich ja bei Dorina eingeladen und es würde witzig werden und andererseits hätte ich noch ein Abend mit meinem Freund. Während ich, nicht mehr ganz nüchtern, darüber nachdachte. Leisteten Jonas und Dorina sich einen Zickenkrieg. Als ich sagt das ich zur Dorina gehen würde nahm mich Jonas von hinten bei den schultern.
„Meine Me muss aber bei mir bleiben.“
Damit hätte ich nicht gerechnet. Alle hier dachten es wäre ein Gerücht das wir zusammen sind und dann sagt der „meine Me“. Naja diese Logik ist eine eigene Welt.
Als alle nachher i ihren Schlafsäcken steckten und der grossteil schlief, kamen Alina und Christine auf mich zu und sprachen mich auf Jonas an.
„Du, Me kann es sein das da wirklich etwas zwischen dir und diesem Jonas läuft?“
„Wieso fragt ihr?“
„Naja, das sieht so aus. Zuerst rennst du zu dem und den anderen hin, dann will er das „seine Me“ bei ihm bleibt und nachher hat der dir so sehnsüchtig nachgesehen.“
„Sagt es aber keinem!“. Diese Antwort war definitiv falsch denn und wollten sie wirklich alles wissen.

An einem Samstagabend rief Jonas alias Jasmin an und fragte ob ich bei ihm bzw. bei ihr schlafen will. Ich stimmte natürlich zu und so kam es zu einem der verrücktesten Abenden, die ich je hatte.
Sein Vater war übers Wochenende weggefahren und so stand sein haus frei. Das mussten wir natürlich ausnutzen. Wir bestellten zwei Riesen Pizzen und aßen diese im Pool. Das war allerdings ein Fehler: die Luftmatratze auf der die Pizza stand kippte und die Pizza landete im Wasser. Das war dann auch der Grund, warum wir aus dem Pool gingen. Zum rausfischen der Reste war morgen auch noch zeit. Wir legten uns in dem Bonzenschlafsaal schlafen. In dieser Nacht erlebte ich mein erstes Mal. Wir dachten es wäre perfekt doch nach zwei Monaten merkte ich unseren Fehler. Ich war schwanger. Zu der zeit als ich dies merkte saß Jonas im Jugendgefängnis. Wegen irgendeinem Scheiß musste er zwei Wochen absitzen. Ich dachte er reißt mir den Kopf ab wenn ich ihm das sage aber er reagierte so ziemlich cool.
„Hey, dann muss es aber erstens ein Junge werden und zweitens so hübsch sein, wie ich.“ Seien Sinn für Humor find ich zwar super, aber verstehen werde ich ihn nie.
Mir stand mit Rat und Tat die Alina bei und so wusste ich, dass ich abtreiben musste.
Dies ging ziemlich schnell. Aber das Wissen, ein Leben vernichtet zu haben blieb wohl immer in meinem Herzen und lies es zerbrechen.

Ab da ging es mit mir wieder bergab. Ich fing wieder an mit Drogen und mit dem Alkohol wurde es auch nicht besser. Ab und zu rauchte ich auch. Meine Zukunft stand nicht in den Sternen sonder auf der Liste der arbeitslosen Penner. Auch Jonas schien es nicht besser zu gehen. Wir prügelten uns auch wieder. Was das alles nicht leichter machte, war das meine Erziehungsberechtigten nichts davon wussten und nicht wissen durften. Auch von Lea trieb es mich immer weiter weg. Inzwischen meinte sie, dass ich die beste Freundin von Sophie bin. Als sie dies sagte war ich ganz weg und habe falsch reagiert. Doch am nächsten Schultag gab sie mir einen Brief, indem sich vieles klärte. Wir versuchten es noch mal als beste freunde doch das hielt nicht lange.

In einer meiner Depressivphasen klingelte das Telefon und Jonas war dran.
Er wolle es doch wenigstens schön beenden wenn es mit uns nicht mehr klappen könne. Ich sollte nächstes Wochenende zu ihm kommen.

Es war ein schöner Abschluss. Die Musiktexte haben den Abend bestimmt. Jonas hatte eine CD gemixt. Zuerst fröhliche Liebeslieder und dann welche über das zerbrechen einer Beziehung. Am ende spielte er „A Song To Say Goodbye“ von „Placebo“. dann trennen wir uns, mit dem Hintergedanken nur eine Freundschaft zu führen, die durch den gemeinsamen Konfirmationsunterricht entstanden war und nichts weiter bedeutete.
In der nächsten zeit waren Lieder wie „A Song To Say Goodbye“, „Die Sonne Scheint Auch Weiterhin“ oder „So Sick“ meine Lieblingslieder. Ich konnte nicht einfach so weiter leben. Für mich stand fest das mein leben nicht mehr lange dauern soll. Des Öfteren versuchte ich dies zu beschleunigen.

Doch in den entschiedenen Momenten war immer Jonas da. Er erschien ganz plötzlich und verschwand sobald es mir wieder „gut“ ging. Manchmal dachte ich es sei einfach eine schwachsinnige Vision, aber bei einem Mal kam es anders.
Ich saß vor dem PC und chattete mit Sophie. Wie zu der zeit üblich war ich betrunken. Sophie merkte es und rief an. Wir führten ein ziemlich deprimierendes Gespräch und dann wuchs mir das alles über den kopf. Plötzlich, ohne zu wissen was ich tat, lies ich den Hörer fallen und rannte zum Notschrank im Badezimmer. Ich nahm die erste Packung Tabletten die mir entgegenkam und nahm mindestens zehn Tabletten in den Mund. Das letzte was ich sah, bevor ich unmächtig wurde war das Gesicht von Jonas. Im Kopf hörte ich während dem ich fiel ein schrei. Alles wurde schwarz.

Als ich die Augen öffnete merkte ich, dass ich in meinem Bett lag. Jonas saß da, weinte und hielt meine Hand.
„Bin ich tot?“
Er schüttelte den kopf.
„Scheiße!“
Jonas fiel mir um den Hals. Erst jetzt kam mir in den Sinn zu fragen, warum er denn weinte. Hoffentlich war nichts Schlimmes passiert.
„Du bist so dumm. Wegen dir. Meinst du ich rette mit Leidenschaft Freunde vor dem Tod? Meinst du es macht mir Spaß, zu wissen das ich schuld bin das es jemanden so schlecht geht den ich zu allem auch noch liebe? Meinst du ich sehe dich gerne kurz vorm sterben?“
Ich musste zuerst mal schlucken. Aber ich will doch sterben. Warum will er mich retten? Und vor allem, warum meint er, er sei es schuld? Das war grade etwas zu schnell und zu viel für mich. Dann erinnerte ich mich daran wie ich mich damals gefühlt hatte, als mein bester Freund neben mir von der Brücke gesprungen war. Er hatte mich gefragt ob man ertrinken oder erfrieren würde, wenn man springt. Ich sagte, dass ich es nicht wusste. Das war nicht das einzige was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste. Ich wusste auch nicht, dass er springen würde. Das bemerkte ich erst zu spät. Doch das war damals eine andere Situation. Doch ich, der Gefühlskrüppel der Nation, musste auch heulen und erwiderte Jonas Umarmung.
Plötzlich schreckte Jonas auf und sagte er müsse weg. Ich schnallte gar nichts mehr. Ehe ich mich versah war er dann auch weg.

Ich musste erstmal nachdenken. War das alles wirklich passiert? Ich lies mir im Kopf noch mal durchgehen was Jonas gesagt hatte:
Warum dachte er, dass er es schuld sei? Hatte er wirklich gesagt, dass er mich noch liebte? Warum tat ich das eigentlich alles? Sah er mich gerne sterben?
In meinem Kopf herrschte das Chaos. Dann viel mir das Telefonat ein und ich rief noch mal bei Sophie an.
„Hi! Sorry wegen eben.“
„Tu so etwas nie wieder! Jonas war am PC nachdem du aufgelegt hattest. Und er hat alle verrückt gemacht. Was war los?
Und da war sie wieder: die Lust, alles fallen lassen zu können. Was ich darauf geantwortet habe weiß ich nicht mehr.

Meine beste Freundin Lea konnte ich auch nicht mehr meine beste Freundin nennen. Ich traute mich nicht ihr alles immer zu erzählen, aus Angst ich würde sie verlieren. Irgendwann war mir dann alles scheißegal und auch sie erfuhr alles. Das alles fand sie total asozial und ich verlor sie am ende doch. Das zog mich auch wieder ein Stück runter, aber bevor das ihr das sage, versuche ich noch tausendmal mich umzubringen.

Irgendwann fing ich dann auch noch an Sophie zu verlieren. Wir fetzten uns immer öfter und immer heftiger, wegen ganz idiotischen, unwichtigen Dingen. Was Zeitgefühl war hatte ich schon länger vergessen. Mein Tag sah immer gleich aus: wecken lassen, in die Schule, nach Hause und wenn keiner da war und ich wusste das keiner kam, betrinken, abends früh ins bett, den Wecker auf halb drei stehen haben und dann raus in die Nacht um noch mehr zu trinken. Der Spruch dass man irgendwann nicht mehr mit einem Kater aufwachte, hatte sich bewahrheitet. Ich schluckte morgens Aspirin und duschte eiskalt. Keiner merkte etwas. Warum auch? Das Gefühl das mich eh keiner wirklich leiden konnte hatte sich eh schon im Herzen eingebrannt. Die würden noch nicht einmal was merken wenn ich nicht mehr zur Schule käme. Zweifeln daran war wie wenn ich daran zweifelte, dass es Gott gab.
Ja, an Gott glaubte ich immer noch. Manchmal fiel es mir schwer aber das war, neben dem Alkohol, das was mein Leben wert war. Jeden Freitag war ich in der Gemeinde zu einem Jugendgottesdienst und auch Mitarbeiter wurde ich, dies aber erst später. Da schloss ich mich aber auch zu größten Teil schon bestehenden Gruppen an, und so fühlte ich mich wie das fünfte Rad am Wagen. Überall unerwünscht.

In dieser Gemeinde wurde ich dann auch getauft. Doch ich war nicht die einzige. Unter anderen auch Jonas. aber das einzige was ich an diesem Abend mit dem zu tun gehabt habe, war das ich ihm „Tschau!“ gesagt habe. Da stand er neben Per und Micha! Der wusste inzwischen dass ich in ihn war und er war nicht der einzige der dachte das es immer noch so sei. Er war ja auch ein ganz Lieber. Ich verabschiedete mich bei Jonas und Per und drehte mich um, ich wollte gehen. Als ich zwei drei Schritte gegangen war hörte ich Michas Stimme: „Jetzt hab ich noch nicht einmal mitbekommen wie du getauft wurdest und jetzt darf ich dir noch nicht mal tschau bzw. herzlichen Glückwunsch sagen?!“
Schock! Also damit hab ich nicht gerechnet.
Als ich mich umdrehte sah ich den überraschten und ein bisschen Blick von Jonas auf Micha weilen, der mich auf eine ganz eigene Art ansah. Mein Gott so könnte ich mich direkt wieder in den verlieben.
Ich ging, inzwischen bestimmt knallrot, auf ihn zu und wollte ihm grade die hand reichen, als er mich umarmte. Ich hörte das Jonas Per fragte ob er mit raus käme und bekam ein sehr schlechtes Gewissen. Doch das war im nächsten Augenblick verschwunden da Micha meine Aufmerksamkeit gewann. Er gab mir noch einen Spruch mit auf den weg, der mich den Rest meines Lebens begleiten sollte:
Es gibt immer ein schönes Ende.
Und wenn es gerade nicht schön ist,
ist es auch nicht das Ende.

Die Konfi - Freizeit stand an. Es sollte nach Göttingen gehen. Ein Wochenende in einer Jugendherberge. Ich hatte Angst weil ich das erste Mal mit Jonas zusammen 48 Stunden weg war und er mich vorher total ignoriert hatte. Ja, er hatte mich ganz und gar ignoriert. Beim Konfiunterricht und auch sonst wenn wir uns über den Weg gelaufen sind. Sogar die Sophie beachtete er mehr als mich.
Als wir angekommen waren und das erste mal im Speisesaal waren, setze er sich in die andere Ecke des Saales und überhaupt bekam ich ihn nur bei den gemeinsamen Unternehmunen, wie zum Beispiel Fußballtunier oder ähnlichem zu Gesicht.

Einmal ließ er sich auf dem Mädchenflur (das klingt jetzt total scheiße aber das hatten die Mitarbeiter so entschieden) blicken und war direkt von nen paar Mädchen umgeben. Aus irgendeinem Grund fragte er plötzlich in die runde, wer jetzt eigentlich Me ist. Ich kam grade dazu und wollte meinen Ohren nicht trauen. Wir waren 2 Jahre zusammen und der fragt wer Me ist. Das versaute mir den ganzen Tag.

Als ich in einer Depriphase alleine sein wollte, setzte ich mich nach draußen. Nach einiger zeit bemerkte ich ein rotes Glimmen weiter unten. Ich beachtet es nicht weiter und als ich das nächste mal dahin sah war es verschwunden. Ich betete, dass ich ruhiger und gelassener mit der Situation umgehen konnte und dass all das mit Jonas wieder einrängt. Jemand setzte sich neben mich und ich blickte auf. Als erstes sah ich das rote Glimmen und dann merkte ich, dass es eine Zigarette war. Die Rand die sie hielt gehörte Jonas. Ich sah ihm ins Gesicht und sah, dass er weinte. Ich weinte auch und er legte seinen Arm um mich. So saßen wir dort bestimmt eine halbe stunde bis Jonas anfing zu sprechen.
„Ich weiß dass das jetzt vielleicht etwas sehr komisch rüberkommt wenn ich dir jetzt, ausgerechnet jetzt sage das ich dich über alles liebe. Ich habe dir so viel angetan und falsch gemacht. Doch glaube ich das wir irgendwie zusammengehören auch wenn wir kein bisschen zusammen passen. Ich darf dich nicht mehr lieben, obwohl ich das über alles tue und immer dafür bete das ich nicht mehr so viel falsch mache.“ Ich dache nach.
„wir haben beide viel falsch gemacht es wäre schwachsinnig alles auf einen zu schieben. Aber ich glaube wir sollten einen anderen weg finden. Vielleicht ist eine Freundschaft einfacher.“
Er nahm seinen Arm von meiner Schulter und sah mich an.
„Ich weiß nicht ob ich das kann. Ich werde es versuchen. Er hielt mir die Hand hin.
„Freunde?“
Mein herz machte einen Hüpfer und brach dabei den Weltrekord im Hochsprung. Leider wird dies an den Füßen und nicht am herzen gemessen.
„Freunde!“
Wir fielen uns um den hals und Jonas machte zuerst einen Ansatz mich zu küssen, doch im letzten Moment kam er ganz nah an mein Ohr und flüsterte das so etwas ja keine freunde tun. Er gab sich mit einem Biss in mein Ohrläppchen zufrieden.
„Was haben wir denn da?“ das war Timo. Ein total netter Mitarbeiter. Jonas ließ mich los und stürzte sich auf ihn. Irgendwann lagen sie lachend auf dem Boden.
„Also was läuft da? Ich will immer auf dem neusten stand sein!“
„Nur eine gute Freundschaft. Ich hab Me grade was erzählt und sie hat mich getröstet. Tut mir leicht aber es gibt nichts Neues.“
„Schade!“ Timo lächelte und fragte ob wir reinkommen, er hätte uns vom Wolle aus suchen müssen weil es jetzt essen gäbe. Drei Wochen später war Jonas mit dieser Tusse von der Party, wo wir uns kennen gelernt hatten zusammen. Lisa. Naja ich hoffte das es Jonas mit ihr besser ging. Ein bisschen eifersüchtig war ich schon aber naja. Ich wand mich in meinem Liebesleben wieder Micha zu. Doch Jonas war mir immer wichtiger als alles andere. Jonas hatte es mit dieser Lisa wohl ganz gut und das beruhigt mich ein Stück weit.

Danach war mein leben wieder besser. Alkohol nur noch auf Partys und rauchen tat ich auch nicht so oft. Als ich einmal mit meinem Bruder unterwegs war, kam uns Jonas auf dem Skateboard entgegen. Er begrüßte mich mit einer Umarmung und flüsterte mir ins Ohr:
„Ich vermisse dich. Tut mir Leid, aber ich kann nicht anders!“
Und mit diesen Worten küsste er mich unauffällig. Mein Bruder meinte direkt wir sind zusammen aber ich erklärte ihm, dass es nur Freundschaft sei.
Mein Bruder fragt Jonas auf einmal warum er denn die Sophie nicht leiden könne. Der lächelte und meinte:
„weil die dumm ist, weil die eingebildet rüberkommt und weil die Oberflächlich ist!“
„Und warum?“ Mein Bruder live: fragen um des Fragens Wille!
Ich wand mich Jonas zu und fragte was er sich eigentlich von mir zur konfi wünschte.
„Liebe!“
Ich schmunzelte. „Ne jetzt mal ehrlich.“
„Ich meinte das auch ehrlich!“
„Jonas du kennst meine Meinung dazu! Ich dachte das hätten wir auf der Freizeit geklärt! Also was wünscht du dir?“
„Schenk mir…Moment!“ Er stieg in einen Vorgarten und pflügte eine Rose, kam wieder und drückte mir die in die Hand. Inzwischen war mein Bruder an einem Lachkrampf krepiert.
„Schenk mir die!“ Das Lächeln das er jetzt hatte liebte ich. So lächelte er immer wenn er dachte er hätte eine gute Idee. Das fand ich dieses mal aber nicht.
„Hey mein kleiner großer Honk! Die ist doch bis dahin voll trocken!“
„Dann lass ich mich überraschen!“
Er nahm mich in den Arm küsste mich jetzt ganz offen und dann musste er auch schon weiter. Mein Bruder löcherte mich den ganzen weg damit warum ich ihn denn nicht Liebe und das er ihn ja voll nett findet und das voll süß fände wenn ich wieder mit ihm zusammen wäre.

Und als mein Bruder mich nachher zum Busbahnhof bringen wollte, wo Sophie auf mich wartet sagte er ihr, das Jonas sie nicht mag, direkt ins Gesicht. Kein wunder das die darüber traurig war!

Diesen Tag war ich lange unterwegs, da ich wusste das keiner bei mir zuhause ist. Als ich dann kam saß Jonas auf der Garage.
„Was machst du denn da oben?“ Er zuckte nur mit den schultern. Ich kletterte zu ihm hoch und sah das neben ihm eine Flasche früh kölsch stand und er rauchte. Ich nahm auch einen schluck aus der Flasche und blickte ihm ins Gesicht. Er sah sehr verheult aus.
„Hey, was ist los?“
„Was soll schon sein? Zuhause alles scheiße, ich vermisse dich und Gott kümmert sich nen Scheißdreck drum!“ Er fing wieder an zu weinen. Ich versuchte ihn in den Arm zu nehmen, aber er riss sich los und fing an laut rumzubrüllen: „Du brauchst mich nicht in den Arm zu nehmen! Du liebst mich doch eh nicht! Und ich fall auf dich rein! Ich habe dich ehrlich geliebt! Und die Scheiße ist das ich dich immer noch liebe! Warum liebst du mich nicht?“ dann verstand man nichts mer da es im Schluchzen unterging.
Ich hatte ehrlich gesagt das verlangen ihm dafür eins in die fresse zu geben! Wenn er wüsste wie sehr ich ihn liebe würde er nicht wagen so etwas zu sagen!
Ich stieg ohne ein Wort zu sagen von der Garage hinunter und ging rein. Mir doch egal was mit dem ist! Also eigentlich nicht aber wenn er mir so etwas unterstellt, was soll ich da machen? Ich brauchte lange bis ich einschlief und schlecht geträumt habe ich auch!
Ich habe geträumt dass mit Jonas alles wieder ok wäre und diese Lisa gäbe es auch nicht. Ich habe von unserer Konfirmation geträumt nur war alles anders. Zuerst saßen wir in der Kirche die noch vollkommen leer war. Ich saß neben Jonas. Ich wusste nicht was geschah als er meine Hand nahm. Er schaute mir tief in die Augen und auf einmal küsste er mich vor all den anderen Konfirmanden. In seinen Augen war zu erkennen das er grade seine ganze Welt umgekrempelt hatte und das nur für uns zwei. Als wir hinausgingen, gingen wir nicht wie die anderen ins Gemeindehaus um unsere Sachen für eine Reise zu holen sondern gingen irgendwo hin wo ich vorher noch nie gewesen bin. Es war wunderschön. Wir gingen durch Wälder und klärten alle Missverständnisse auf und dann küssten wir uns abermals. Ich schwebte im 7. Himmel und dachte es wäre alles wieder in Ordnung.
Doch leider war dies ein Traum. Am nächsten Tag, unserer Konfirmation, bekam ich noch nicht einmal etwas von ihm geschenkt.

Lange hörte ich nichts mehr von ihm und ich dachte jeden Tag daran nach ihm in den Todesanzeigen zu suchen, bis ich ihn finden werde.
Aber vielleicht findet er mich ja zuerst.



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