Startseite
  Über...
  Archiv
  that´s me
  the kooks
  musik
  songtexte
  Friends
  Hobbies de mich^^
  die letzten 3 Jahre meiner Lebens als Geschichte
  Gästebuch
  Kontakt

   MATZÖL
   STEVY
   Kirche
   the kooks

http://myblog.de/soeinvogel

Gratis bloggen bei
myblog.de






des sind die absolut besten der welt!!!!

und des is luke prichard ihr sänger (snuddelig oda^^)
naja die machen musik....nich zu glaube is echt so!
________________________________________

The Kooks

(tsch) Es gab einmal eine Band, die besaß unglaubliche Energie, die hieß The Clash. Es gab eine andere Band mit einem außergewöhnlichen Frontmann, die hieß The Police. Eine andere Band voll mitreißender Spielfreude nannte sich Madness. Und jetzt gibt es The Kooks: ein paar 20-jährige Rotznasen aus dem britischen Seebad Brighton vereinen all diese Tugenden auf geradezu beängstigende Art und Weise. Einer von ihnen ist Sänger und Gitarrist Luke Pritchard.

teleschau: Kompliment! Ihr habt bei allen bisherigen Deutschland-Konzerten restlos abgeräumt.

Luke Pritchard: Ja, das wirklich bemerkenswert, Viele Fans haben zum Teil unsere Texte mitgesungen, obwohl das Album noch gar nicht erschienen war. Okay, es sind auch einige Fans aus England rübergekommen.

teleschau: Fangen wir ganz von vorne an: Wie seid Ihr zusammengekommen?

Pritchard: Ich kannte Paul und Hugh von früher, allerdings vage. Hugh kommt aus Lewis, nahe Brighton, wir gingen in die gleichen Clubs und später auf dieselbe Musikschule. Eines Tages trafen Hugh und ich uns am Bahnhof auf dem Weg nach London und hörten beide Musik. So kamen wir ins Gespräch. Ich hatte gerade einen Song geschrieben, mit dem Titel "Cocksucker's Blues" (lacht). Den spielte ich ihm vor. Wir hatten sofort Gesprächsthemen: die Schule, Gitarren, Bands. Der Hauptgrund, warum wir beide auf diese Schule gingen, war ja auch, andere Musiker kennen zu lernen. Und genau das machten wir dann auch. Wir jammten zusammen und schrieben unsere ersten Songs. Das war ein ganz anderer Weg, als ihn die Bands um uns herum gingen. Die coverten alle. Wir haben genau einen Song nachgespielt. Und dann war klar, dass wir was Eigenes machen würden.

teleschau: Welcher Song war das?

Pritchard: "The Street Song" von 13th Floor Elevators. Ansonsten übten wir wie die Wahnsinnigen. Wir haben keine Angst vor schwierigen Akkorden, Melodien oder Gitarrensoli, wie viele Indie-Bands, die alles schön einfach halten wollen. Wir denken anders.

teleschau: Ihr spielt auch ganz schön tight, als wolltet Ihr beweisen, dass Ihr zwar ziemlich jung, aber auch ziemlich fitte Musiker seid.

Pritchard: Nun, wir spielen unser ganzes, kurzes Leben lang Musik. Wir sehen uns als Musiker. Da steckt einfach alles von uns drin. Außerdem ist es uns wichtig, uns als "gute" Spieler zu fühlen. Wir arbeiten jedenfalls dran. Das heißt nicht, dass wir auf unseren Gitarren herumnudeln wollen. Aber darum geht's uns nicht. Wir wollen eine geile Band sein. Und wir sind es. Wir haben eine Platte gemacht, hinter der wir uns nicht zu verstecken brauchen.

teleschau: Ihr seid alle auf der Brit School of Music gewesen Was hast Du Dir von der Ausbildung versprochen? Und was erhalten?

Pritchard: Ich wollte einfach lieber Musik machen statt Mathe pauken, deshalb bin ich dort hin. Aber ich war ziemlich enttäuscht. Ich erwartete einen Ort, an dem man Tag und Nacht mit anderen Musikern spielen könnte. Was du bekommst, sind eine Menge verzweifelter Typen, die gierig und geil auf Ruhm und Erfolg sind und die ihr eigentliches Ziel - die Musik - aus den Augen verloren haben. War wirklich traurig, das zu sehen. Und dann die Lehrer! Die Typen waren grauenhaft! Furchtbare Atmosphäre, weil viele dieser Typen frustriert waren, schizophren und durchgeknallt.

teleschau: Aber Du legst trotzdem Wert auf Skills?

Pritchard: Ja, klar. Aber das Schaurige ist: An so einer Schule lernst du nicht, wie du Musik machst. Die Brit School ist jedenfalls Mist. Ich bin so gut wie nie zu meinen Gitarrenstunden gegangen. Ich war lieber stoned, hab mit den anderen was getrunken und viel selbst gespielt.

teleschau: Und jetzt kriegt Ihr eine Menge Komplimente. Der NME nennt Dich "einen der besten jungen Pop-Songwriter überhaupt". Und das "What's On?" jubelt: "Die beste Live-Band, die wir dieses Jahr gesehen haben." Macht Euch das Angst?

Pritchard: Nö, überhaupt nicht. Wir wollen nur unsere Songs spielen. Mehr nicht. Wir finden es toll, dass wir die Chance dazu haben. Der jeweils nächste Schritt ist für uns erstmal nebensächlich und so lächerlich, dass wir da gar nicht drüber nachdenken. Erfolg? Ist sowieso wechselhaft. Sollte man besser nicht vertrauen. Am besten zeigst du einfach nur deine Eier und wartest ab, was passiert! (lacht)

teleschau: Habt Ihr keine Bedenken, dass die Presse Euch verheizt, wie so viele junge Bands, wie The Subways, The Arctic Monkeys oder Franz Ferdinand?

Pritchard: Sollen sie's doch versuchen. Wir sind gut und vielleicht sogar besser als die. Erfolg ist uns, wie gesagt, scheißegal. Musik steht an erster Stelle. Was uns viel mehr umbläst, sind Vergleiche mit tollen Bands - das kann halt richtig geil sein!

teleschau: Ihr wollt mit Eurer Musik "Risiken eingehen". Was meinst Du damit?

Pritchard: Nun, wir kommen aus einem Land, in dem es viele junge Bands gibt, die auch noch aus unserem Genre kommen - dem Rock'n'Roll. Gerade da ist es wichtig, dass du dir selbst gegenüber treu bleibst. Wir wollen allerdings einen Schritt weiter gehen und sagen: Wir sind anders, denn wir schauen nur, was einem Song gut tut. Wenn das Reggae verlangt, spielen wir Reggae. Oder Blues. Ska. Akustische Songs. Eine Ballade als ersten Song einem Album voranzustellen, würden sich nicht viele trauen. Wir wollen überraschen. Darum geht's doch im Rock'n'Roll. Nicht, dass ich glaube, wir hätten die Musik neu erfunden. Unsere Platte ist sogar ziemlich einfach. Aber sie ist ohne Kompromisse, ehrlich.

teleschau: Andererseits sagt Ihr: "Wir sind musikalische Huren" ...

Pritchard: (lacht) Ich würde halt alles für Musik opfern, ich würd' wirklich alles dafür tun! Ich würde sogar jede Art von Musik spielen, glaub' mir. So lange sie mich auch nur einen Hauch interessiert, würd' ich's tun. Sogar HipHop! (lacht)

teleschau: In Deinen Texten geht es um Liebe, Verlangen, Verlust und Ängste, aber auch humorvoll um Schlafzimmerkatastrophen - wenn "Eddie's Gun" nicht so will, wie Eddie ...

Pritchard: Nun, die Worte kommen mir einfach so aus dem Mund, ich hab da keinen Plan oder einen bestimmten Stil. Das ist tagesformabhängig und immer anders. Es geht um das, was ich fühle. Was soll ich sagen? Meine Texte sind sehr einfach und direkt, nicht zu kompliziert. Ich weiß nicht, ob Bob Dylan, als er in meinem Alter war, schon einen Plan hatte, wo er mal hin will. Ich glaube nicht, dass er Kontrolle über seine Schreibe hatte. Ich würde gerne etwas tolleres sagen, aber ich habe leider keinen Masterplan.

teleschau: Du warst der Boyfriend von Katie Melua. Hast Du "You Don't Love Me" für sie geschrieben?

Pritchard: Ich will nicht unbedingt mehr an sie erinnert werden. Ich finde es anstrengend, immer wieder an die Vergangenheit erinnert zu werden. Ich habe keine Lust, ständig darüber zu grübeln, warum unsere Beziehung nicht halten konnte. Und ich will mich auch nicht öffentlich erklären. Sie wird immer einen wichtigen Teil in meinem Herz einnehmen.

Stefan Woldach



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung